Die Wasserampel informiert über die aktuelle Versorgungslage mit Trinkwasser im LokalWerke Versorgungsgebiet Ahaus, Stadtlohn, Vreden und Südlohn. Wir prüfen und aktualisieren regelmäßig den Status der aktuellen Versorgungslage und stellen diesen anhand einer Wasserampel mit drei verschiedenen Ampelphasen, Grün, Gelb und Rot, dar.
Hier finden Sie zudem Handlungsempfehlungen zu den verschiedenen Ampelphasen, die Ihnen helfen, aktiv zur Stabilisierung der Trinkwasserversorgung beizutragen.
Die Wasserampel steht nicht im Zusammenhang mit der Wasserqualität. Unser Trinkwasser unterliegt strengsten Vorschriften und wird regelmäßig kontrolliert. Bitte beachten Sie, dass wir grundsätzlich keine Standrohre für private Zwecke, bspw. Pool Befüllungen, ausgeben.
Status aktiv seit dem 13.07.2026
Weitere Informationen zu den einzelnen Phasen der Wasserampel finden Sie unten.
Der Trinkwasserverbrauch im Versorgungsgebiet der LokalWerke befindet sich im Bereich des saisonalen Durchschnitts. Das bedeutet, die Trinkwasserversorgung kann durch die Eigengewinnung und den Fremdwasserbezug sichergestellt werden.
Zur Aufrechterhaltung der grünen Ampelphase ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Trinkwasser notwendig. Dazu bitten wir Sie, die Trinkwasserampel insbesondere in den warmen und trockenen Frühjahrs- und Sommermonaten zu beobachten.
Der tägliche Verbrauch von Trinkwasser im Versorgungsgebiet der LokalWerke liegt seit mehreren Tagen nahe am bisher gemessenen Tagesspitzenverbrauch, weshalb die Gewinnungsanlagen mit sehr hoher Förderleistung arbeiten.
Zudem nähert sich der Bezug von Fremdwasser der maximal zur Verfügung stehenden Menge.
Der sorgsame Umgang mit dem Lebensmittel Trinkwasser ist zu jeder Zeit notwendig. Bitte beachten Sie dabei folgende Hinweise:
Seit mehreren Tagen erreicht der Trinkwasserverbrauch Tagesspitzenwerte. Um den Bedarf zu decken, müssen die Gewinnungsanlagen und der Fremdwasserbezug maximal ausgenutzt werden.
Um die Trinkwasserversorgung im Versorgungsgebiet der LokalWerke sicherzustellen, Löschwasserreserven bereitzuhalten und einen Trinkwassernotstand zu vermeiden, ist eine sofortige Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs unerlässlich!
Wir bitten Sie eindringlich, zusätzlich zu den Vorgaben der „gelben Ampel“ die folgenden Regeln zu befolgen:
Die Wasserampel der LokalWerke informiert Anwohnerinnen und Anwohner des Versorgungsgebiets in Ahaus, Stadtlohn, Vreden und Südlohn über die aktuelle Versorgungslage mit Trinkwasser.
Vereinzelt kann es durch besondere Situationen, wie geringe Niederschläge und erhöhtem Wasserverbrauch an heißen Tagen, zu Engpässen in der Trinkwasserversorgung kommen. Dadurch wird der Bedarf an Fremdwasserbezug neben der Eigengewinnung durch die LokalWerke höher. Die Ampel bietet eine Orientierung zur aktuellen Situation der Trinkwasserversorgung und bietet Hinweise und Tipps, wie Sie sich in dieser Situation verhalten und zur Stabilisierung der Versorgungslage beitragen können.
Die Wasserampel funktioniert, wie eine normale Ampel im Straßenverkehr und dient der Veranschaulichung der aktuellen Versorgungslage mit Trinkwasser im Versorgungsgebiet der LokalWerke.
Die Phasen sind wie bei einer Ampel eingeteilt in Grün, Gelb und Rot. Wenn der Trinkwasserverbrauch deutlich ansteigt und das Versorgungssystem bei einem dauerhaft erhöhten Verbrauch überlastet wird, springt die Ampel auf Gelb. Steigt der Verbrauch soweit an, dass die Ampel auf Rot gestellt wird, sind alle Anwohnerinnen und Anwohner dazu aufgefordert, Trinkwasser nur noch in der unbedingt notwendigen Menge zu verwenden.
Wichtig hierbei ist, dass der Grundbedarf, wie etwa Trinken, Kochen, Körperpflege und Haushaltsreinigung, in allen Phasen uneingeschränkt gedeckt ist.
Die jeweiligen Ampelphasen richten sich nach drei entscheidenden Faktoren:
Die Ampelphasen resultieren aus einer Analyse dieser drei Faktoren.
Ziel ist es, die Trinkwasserversorgung auch bei Trockenheit und/oder während Hitzewellen aufrechtzuerhalten.
Garten und Außenanlagen
Badezimmer
Haushalt
Nicht nur die Niederschlagsmenge hat eine Auswirkung auf die Ampelphase. Auch der Grundwasserspiegel, die Menge an Eigenförderung der Wasserwerke und die Höhe des aktuellen Wasserverbrauchs bestimmen, ob die Ampel auf Grün, Gelb oder Rot steht. Während eines hohen Wasserverbrauchs reicht es leider nicht immer, wenn es viel regnet, um den Wasserstand auf Gelb oder Grün zu steigern.
Täglich nutzt jeder Ahauser Bürger knapp 125 Liter Trinkwasser zum Baden, Wäschewaschen, Blumengießen und Kochen. Im Durchschnitt liegt der gesamte Tagesbedarf an Wasser in Ahaus und Heek bei knapp 6.000 m³, wobei eine deutliche Schwankung zwischen Sommermonaten und Wintermonaten zu erkennen ist.
Den größten Teil des Trinkwassers gewinnen wir im Wasserwerk Ortwick. Dort stehen uns Speicherbehälter mit einem Volumen von insgesamt 8.000 m³ zur Verfügung. Gespeist werden die Behälter aus sechs Brunnen, die bis zu 110 Meter unter der Erdoberfläche liegen.
Aus den Brunnen wird das Wasser über Pumpen zuerst ins Wasserwerk transportiert. Dort wird es enthärtet, gefiltert und anschließend in den Speicherbehältern bevorratet. Von hier aus wird das Trinkwasser mit Pumpen über das Rohrnetz zu den Haushalten und Betrieben gepumpt.
Der Norden von Ahaus wird wie auch die Gemeinde Heek mit Wasser aus den Wasserfassungsgebieten Heek und Düstermühle beliefert. Das Wasser wird im Wasserwerk Heek gefiltert und enthärtet, das Eisen wird entfernt und in unserem Trinkwasserbehälter gespeichert.
Jedes Jahr fördern wir in Ahaus über zwei Millionen Kubikmeter Wasser, das über ein 300 km langes Rohrnetz zu unseren Kunden transportiert wird.
Gerne führen unsere Mitarbeiter Sie durch unser Wasserwerk in Ortwick. Rufen Sie uns einfach an und wir vereinbaren einen Termin für eine Wasserwerksbesichtigung. Zudem kann auch der Maschinenraum des alten Wasserwerks in Heek, der seit 1990 unter Denkmalschutz steht, nach vorheriger Terminvereinbarung besichtigt werden.
Das Wasserwerk in Stadtlohn-Hundewick ist seit Januar 1976 in Betrieb. Die Grundwasserentnahme erfolgt über 6 Vertikalbrunnen. Grundwasserträger ist der sogenannte Cenoman-Turon-Zug, der im durchteuften Bereich aus Kalk und Kalkmergeln besteht. Dadurch bedingt hat das Wasser einen relativ hohen Härtegrad (hart). Um die Kalkabscheidungen zu verringern, wurde deshalb im Jahre 1979/80 eine Enthärtungsanlage gebaut.
Zur Anwendung ist das Kalkfällungsverfahren im geschlossenen Schnellreaktor gekommen. Bei ihm werden die Karbonathärten des Wassers durch Zugabe von Calciumhydroxyd ausgefällt, die freie Kohlensäure des Wassers gebunden und gleichzeitig Verunreinigungen entfernt. Als Reaktionsprodukt entsteht unlösliches Calciumcarbonat, das umweltfreundlich ist und in der Landwirtschaft verwendet wird. Das Reaktionsprodukt fällt in körniger Form aus und kann ohne Betriebsunterbrechung abgezogen werden. Nach der Enthärtung hat das Wasser den Härtegrad „mittel“.
Das entkarbonisierte Wasser hat noch einen geringen Trübstoffgehalt. Es wird anschließend im Oxydator belüftet und fließt dann über die Filteranlage in den Speicherbehälter. Zur Regulierung des pH-Wertes wird Kohlensäure zugegeben.
Die rund 1.500.000 Kubikmeter jährlich in Stadtlohn geförderte Wassermenge reicht jedoch nicht aus, um die Bevölkerung sowie Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft in Stadtlohn, Vreden, Südlohn und Oeding ausreichend mit Trinkwasser zu versorgen. Deshalb werden pro Jahr weitere knapp 1.500.000 Kubikmeter Trinkwasser von den Stadtwerken Borken bezogen. Dieses Wasser wird dann mit dem in Stadtlohn geförderten und aufbereiteten Trinkwasser gemischt und über die Versorgungsnetze in Stadtlohn, Vreden, Südlohn und Oeding an die Kunden geliefert.
Sie möchten das Wasserwerk gern selbst kennenlernen? Vereinbaren Sie mit uns einen Besichtigungstermin. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
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Di. - Mi. 07:30 - 12:00 Uhr
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Fr. 08:00 - 12:30 Uhr
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