Stahlgittermast eines Hochspannungsmastes vor blauem Himmel mit Wolken

Redispatch 2.0

Engpassmanagement der Stromnetze

Unter Redispatch werden Änderungen der Erzeugungsleistung von Kraftwerken verstanden, um Leitungsabschnitte vor einer Überlastung zu schützen. Droht an einer bestimmten Stelle im Netz ein Engpass, werden Kraftwerke diesseits des Engpasses angewiesen, ihre Einspeisung zu drosseln, während Anlagen jenseits des Engpasses ihre Einspeiseleistung erhöhen müssen. Auf diese Weise wird ein Lastfluss erzeugt, der dem Engpass entgegenwirkt. (Quelle: BNetzA)

Auch die LokalWerke GmbH führt in diesem Kontext Engpassmanagement durch, um Netzüberlastungen zu vermeiden und die Netzstabilität zu gewährleisten.

In bestimmten Netzsituationen ist es deshalb erforderlich, die Einspeiseleistung von Erzeugungsanlagen zu reduzieren. Derartige Situationen können verschiedene Anlässe haben:

  • Zubau von neuen Einspeiseanlagen und daraus resultierende Netzbaumaßnahmen
  • Durch dritte oder höhere Gewalt verursachte Netzausfälle
  • Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen
  • Abschaltung zur Sicherheit der Netzstabilität

Die Bundesnetzagentur hat zu den Datenlieferverpflichtungen und zu den Redispatchprozessen mehrere Festlegungen getroffen, welche durch alle Beteiligten verbindlich einzuhalten sind.